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Swatch Group stellt Geschäftszahlen für 2023 vor

Die Swatch Group hat ihren Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent bei konstanten und 5,2 Prozent bei gegenwärtigen Wechselkursen auf 7,888 Milliarden Euro gesteigert. Auch der Betriebsgewinn ist angestiegen.

Das geht aus dem jüngst veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2023 hervor. Der Gewinn stieg ebenfalls. Beim Betriebsgewinn verkündetet die Swatch Group 1,191 Milliarden CHF (im Vorjahr waren es 1,158 Milliarden CHF), was einem Plus von 2,85 Prozent entspricht. Den Konzerngewinn beziffert die Firma auf 890 Millionen CHF, was einem Plus von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Investitionen haben sich in etwa verdoppelt, schreibt die Swatch Group, und führt dabei vor allem Produktionsmittel und Retail Immobilien „in besten Geschäftslagen“ als größte Investitionsposten an. Nicht nur, aber auch aus diesen beiden Faktoren sind wohl die neu geschaffenen Arbeitsplätze entstanden: 1541 neue Beschäftige verzeichnet der Konzern, davon etwa die Hälfe (802) in der Schweiz.

Kennzahlen Gesamtkonzern

Umsatz nach Geschäftssegmenten

Nettoumsatz nach Regionen

Uhren und Schmuck im Detail

Das Segment Uhren & Schmuck (inklusive Produktion) habe die operative Marge von 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert gehalten, schreibt die Gruppe. Die Export-Zahlen dieses Segments seien mit einem Plus 11,9 Prozent (Stand: November 2023) deutlich über den von der Fédération Horlogère publizierten Exporten für die gesamte Schweizer Uhrenindustrie (plus 7,9 Prozent). „Dies bestätigt die Marktanteilsgewinne der Konzernmarken in allen Regionen, dank Swatch insbesondere auch im unteren Preissegment. In Asien erzielten Hong Kong SAR, Macao, Thailand, Indien, Japan und China zweistellige Wachstumsraten. Europa verzeichnete einstelliges Umsatzwachstum, wobei die Verkäufe in der Schweiz, mit einem Anstieg von über 30 Prozent, boomten.“ Für Nordamerika spricht die Gruppe von einem „starken Wachstumstrend“ und verkündet Rekordzahlen für die drei Marken Omega, Tissot und Swatch.

Die MoonSwatch erreichte demnach eine dauerhaft hohe Nachfrage in 2023 und konnte neue Höchststände beiden Verkaufszahlen erreichen. „Bei den monatlichen Verkäufen der Moonshine-Gold-Editionen wurden die Swatch Stores regelrecht gestürmt.“ Die im September lancierte neue Zusammenarbeit von Blancpain und Swatch mit der Kollektion „Scuba Fifty Fathoms“ sei ebenfalls weltweit ein großer Erfolg und bescherte Blancpain einen Anstieg der Besucherzahlen in den Stores sowie eine so große Nachfrage nach den originalen „Fifty-Fathoms“-Modellen, dass diese derzeit nicht zu befriedigen sei.

Der Umsatzanteil des Retailbereichs am Gesamtumsatz des Segmentes stieg auf knapp 45 Prozent. Der durchschnittliche Umsatz pro Store lag 20 Prozent über dem Vorjahreswert, schreibt die Swatch Group. Nach Marken brachtet, verzeichnete Swatch ein Rekordwachstum von über 60 Prozent, gefolgt von Longines, Tissot und Harry Winston mit hohen zweistelligen Steigerungsraten.

Der Ausblick für 2024

Für das laufende Jahr sieht die Gruppe großes Wachstumspotenzial, „insbesondere auch im unteren und mittleren Preissegment, trotz der problematischen Stärke des Schweizer Frankens.“ Erwähnung findet dabei explizit die „Scuba Fifty Fathoms – Ocean of Storms“ – eine Kooperation der beiden Swatch Group-Marken Blancpain und Swatch im Stile der „MoonSwatch“, die Omega und Swatch seinerzeit lanciert hatten. Apropos Omega: In wenigen Monaten startet mit Olympia 2024 in Paris das Event mit Beteiligung dieser Marke als offizieller Zeitnehmer, bereits enthüllt ist die Countdown-Uhr am Port de la Bourdonnais nahe des Eiffelturms.

Zum Geschäftsbericht: https://www.swatchgroup.com/sites/default/files/media-files/swatchgroup_2023_de.pdf

Zu allen Kennzahlen: https://www.swatchgroup.com/sites/default/files/media-files/pr_key_figures_2023_de.pdf

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