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Goldschmuck wieder gefragt

Goldschmuck

Nach einem schwachen Jahr 2020 hat sich die Goldnachfrage für Schmuck im ersten Quartal 2021 gut erholt, berichtet Heraeus.

Sie bleibt aber im historischen Vergleich immer noch niedrig und liegt 6% unter dem Quartalsdurchschnitt (505,9t) der letzten fünf Jahre, so die jüngsten Daten des World Gold Council WGC. Die Goldnachfrage für die Schmuckherstellung betrug 477,4 t im ersten Quartal 2021 und lag damit um 52% über dem seinerzeit stark von COVID-19 betroffenen Vorjahresquartal. Mit 191,1 t führte China das Wachstum an (+212% gegenüber Vorjahr) was gleichzeitig der höchste Quartalswert seit 2015 ist. Die starke wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie, ein niedrigerer Goldpreis sowie saisonal bedingte Faktoren unterstützten die Erholung der Nachfrage. Das zweite Quartal gilt als eher schwaches Quartal für die Goldnachfrage in China, durch eine längere Feiertagsperiode im Mai aber auch durch den pandemiebedingten Nachholeffekt von Hochzeiten dürfte die Nachfrage allerdings gut unterstützt bleiben. Die indische Nachfrage konnte im ersten Quartal ebenso zulegen und lag mit 102,5t 39% über dem Vorjahr. Die erneute Ausweitung der Pandemie dürfte die Nachfrage im zweiten Quartal stark negativ beeinflussen. China und Indien standen im abgelaufenen Jahr für 52% der weltweiten Schmucknachfrage. Der unsichere Ausblick für Indien lässt erwarten, dass die globale Nachfrage erneut unter historische Niveaus fallen wird, allerdings besser als der sehr schlechte Wert von 2020 (1.400t) ausfallen dürfte. Der Goldpreis stieg nach Veröffentlichung des Fed-Sitzungsprotokolls, gab diese Gewinne jedoch zurück und beendete die Woche etwas niedriger. Für den Goldpreis besteht weiteres Erholungspotential, um aus der aktuellen Handelsspanne auszubrechen, bedarf es allerdings stärkerer Impulse. www.heraeus.com

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