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Der Silbermarkt bewegt sich im Defizit

Silberpreis

Das Silberangebot wird sich für 2021 in ein Defizit bewegen, schreibt Heraeus.

Die Prognosen für die Minenproduktion wurden leicht nach unten korrigiert, während die Nachfrage stark bleibt. Anfang des Jahres wurde für den Silbermarkt ein Überschuss von 725 t prognostiziert, die jüngsten von „The Silver Institute“ veröffentlichten Zahlen weisen aber nun erstmals seit 2015 auf ein geringes Defizit von 2.187 t im Jahr 2021 hin. Die weltweite Nachfrage soll dieses Jahr 32.006 t erreichen. Angetrieben von einer starken Erholung beim industriellen Verbrauch werden die Sektoren Photovoltaik (PV), Elektrik und Elektronik sowie Legierungen und Lote für die Verbindungstechnik voraussichtlich gesunde Zuwächse von jeweils 13 %, 10 % bzw. 10 % im Jahresvergleich verzeichnen. Die Minenproduktion wurde nach Veröffentlichung der Q3-Ergebnisse der Produzenten seit Jahresbeginn um ca. 607 t nach unten korrigiert, eine Erholung auf das Niveau vor der Pandemie in 2019 (25.915 t) ist nicht zu erwarten. Die Minenproduktion ist seit 2016 rückläufig, das Angebot aus dem Recycling (ca. 20 % des gesamten Silberangebots) wird wahrscheinlich eine immer wichtigere Quelle für die Versorgung werden. Die Aufwärtsdynamik des Silberpreises geriet letzte Woche ins Stocken, sollte die Inflation weiterhin ein Problem darstellen könnte sich diese wieder beschleunigen.

www.heraeus.com

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