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Wachstum der Schweizer Uhrenindustrie legt kräftig zu

Die Schweizer Uhrenexporte sind im Februar stark gestiegen, mit einem Plus von 24,4 % gegenüber dem Vorjahr auf fast 2 Milliarden Franken.

Dies ist mit Abstand die beste Februar-Performance für den Sektor – die über alle Absatzmärkte zu beobachten war. Alle Materialgruppen konnten ihre Ausfuhren steigern, Uhren aus Edelmetall verzeichneten das stärkste Wachstum (+31,7%). Auch die Stückzahlen der Uhrenexporte stiegen stark an (+15,2 %).  Vor allem Uhren aus Sonstigen Materialien (+38,0 %) und Stahl (+7,9 %) waren begehrt. Uhren über 3000 Franken (Exportpreis) trieben den Durchschnitt mit einem Wertzuwachs von 28,3 % nach oben. Auch Uhren zwischen 500 und 3000 Franken legten deutlich zu (+16,4%). Uhren zu Preisen unter 500 Franken folgten dem Trend, jedoch in moderaterem Tempo und entsprechend stärkerem Wachstum nach der Anzahl der verkauften Artikel (+12,9%) als nach dem Exportwert (+4,8%). Alle Hauptmärkte wuchsen zweistellig. Besonders stark schnitten die Vereinigten Staaten (+33,2%) ab, ebenso wie China (+22,4%). Selbst Hongkong (+11,9 %) profitierte im vergangenen Monat ebenfalls vom allgemeinen Anstieg. Unter den anderen asiatischen Märkten Saudi-Arabien (-11,8 %) war eine Ausnahme, blieb aber dank eines sehr starken Januars (+37,7 %) auf einem positiven Trend. In Europa (+28,4 %), wo die Märkte vor einem Jahr noch von Beschränkungen betroffen waren, schnitten Großbritannien (+24,8 %), Frankreich (+22,0 %) und Italien (+22,6 %) mit einem Plus im Durchschnitt ab, Deutschland (+37,3 %) und Spanien (+54,1%) überflügelten diesen deutlich.

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