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Joghurtbecher-Brosche, Foto Regine Landauer

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Ausgeräumt – das Schmuckmuseum lädt ein

Schmuckmuseum Pforzheim

Vom 5. Juli bis zum 29. September 2024 zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim zwei Ausstellungen im Rahmen der Ornamenta Lust unter dem Titel „Ausgeräumt – das Schmuckmuseum lädt ein“.

Zeitgleich zur Ornamenta 2024 in Pforzheim und dem Nordschwarzwald sowie im Rahmen der Ornamenta Lust präsentiert das Schmuckmuseum zwei Ausstellungen unter dem Motto »Ausgeräumt« - eine mit partizipativem Ansatz und eine weitere mit individuellen Künstlerpositionen.

Abgestimmt - Besucher wählen

In der historischen Sammlung haben Besucher und Kooperationspartner bildungs- und soziokultureller Einrichtungen die Möglichkeit, selbst Schmuckstücke her- und für eine Ausstellung zusammenzustellen. In Workshops kann experimentiert und geforscht werden, um die eigene Kreativität zu entfalten und die Sammlung neu zu entdecken. Dabei geht es um Fragen wie: Warum wird Schmuck getragen? Muss er tragbar sein? Was macht den Wert von Schmuck aus, und was ist (uns) wertvoll? Wenn es nicht das Material ist, sind es dann Idee, Verarbeitung, Seltenheitswert oder Erinnerungen?

Zudem ist die Videoarbeit »Du bist wertvoll« von The Artpole zu sehen, die den Fokus nicht auf Dinge richtet, sondern auf Menschen.

 

Broschen »Add«; oxidiertes Silber, Süßwasserreiskornperlen, Nylon; Sam Tho Duong, Pforzheim 2021; Foto Sam Tho Duong

Ausgesucht – von Sam Tho Duong

In der modernen Sammlung präsentiert der international angesehene Pforzheimer Schmuckkünstler Sam Tho Duong eigene Arbeiten im Dialog mit Objekten zehn befreundeter Schmuckgestalter und der modernen Sammlung des Schmuckmuseums. Über die Auswahl der Künstler sagt Sam Tho Duong: »Ich habe mich davon leiten lassen, was ihr Schmuck in mir auslöste. Alle Schmuckkünstler haben mich in mindestens einer ihrer Schaffensperioden außerordentlich fasziniert.« Weitere beteiligte Künstlerinnen und Künstler: David Bielander, Alexander Blank, Helen Britton, Paul Derrez, Sam Tho Duong, Mirjam Hiller, Jiro Kamata, Daniel Kruger, Silke Spitzer, Christoph Straube, Lifu Zhou

Beiden Themen ist zu eigen, dass es um Werte, symbolische Bedeutung, Gefühle oder Sehnsüchte geht. So materiell Schmuck als Luxusobjekt erscheinen mag, speist sich seine Aura aus den Vorstellungen, die sich Menschen dazu machen. Das Schmuckmuseum will mit Akteuren und Partnern ermitteln, was für sie von Wert ist. Der Eintritt ist im Besuch der Dauerausstellung inbegriffen.

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