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„Wir nehmen uns viel Zeit“

Hier spricht der Juwelier

Juwelier Kolkmeyer ist mit den Marken egf, Meister und Gerstner sowie einem separaten 123gold-Shop der erste Ansprechpartner in Osnabrück und Umgebung, wenn es um Trauringe geht. Die GZ sprach mit Maren Kolkmeyer über die neuesten Entwicklungen.

Gibt es weniger Trauungen?
Maren Kolkmeyer: Ja, aber wir nutzen unser Potenzial vor Ort sehr gut. Wir konnten den Durchschnittsbon sogar deut­lich steigern. Die Bereitschaft, in wertige Trauringe zu inves­tieren, ist hoch.

Wie machen Sie das?
Zunächst nehmen wir uns viel Zeit, zwei Stunden im Durch­schnitt. Und wir führen die Beratung in separaten Trauring­lounges durch, damit wir un­gestört sind, machen das Ge­spräch mit Espresso und Sekt zum Erlebnis. Zunächst setzen wir im Verkaufsgespräch auf höherwertige Legierungen. Erst wenn sich herausstellt, dass die Preislage das Budget sprengt, bieten wir auch Alternativen an – vorher nicht. Darüber hi­naus haben wir sehr viel Echt­ware in Gold und Platin am Lager, damit die Paare die Wer­tigkeit mit den eigenen Händen spüren können.

Welche Rolle spielt im Verkauf der Konfigurator?
Nach wie vor eine sehr große, als schnelles Preisfindungs­-Tool mit visueller Darstellung der Konfi­guration. Man sieht zum Beispiel sehr schnell die Preisunterschie­de zwischen 750 und 585 Gold.

Gibt es Trends bei den Trauringdesigns?
Gestaltete Oberflächen kommen sehr gut an. Seitlich ausgefasste Ringe sind ebenso ein Thema. Aber die Geschmäcker und Vor­lieben sind so individuell wie die Menschen. Es gibt nicht den einen Trend. Allerdings über­wiegen die schlichten Designs in mattiert oder poliert – viele Kun­den wünschen es sich so, wie sie es von ihren Eltern her kennen. Dazu passt, dass wir eine klare Tendenz zu Gelbgold beobach­ten. Wenn es weiß sein soll, ver­suchen wir, die Heiratswilligen von 950 Platin zu überzeugen. Die 600 Platinlegierung präsen­tieren wir nur preissensiblen Kunden als Alternative zu 585 Weißgold. Ein großes Thema sind auch Memoires und Auf­satzfassungen als Vorsteckringe. Daher sind Ringschienen der Damenversion häufig nur 2,5 bis 3 Millimeter breit. Bei den Männerringen liegt die Breite bei 5 Millimetern. Paare, die bei­spielsweise zum zweiten Mal heiraten, wollen eher Ringe mit 6 bis 7 Millimetern Breite.

Wie wichtig sind Verlobungsringe?
Damit legen wir den Grundstein für die Kundenbeziehung. Wir sind absoluter Platzhirsch in Osnabrück und weit darüber hinaus, was die Vielfalt der Ver­lobungsringe mit verschiedenen Fassarten angeht. Auch hier neh­men wir uns viel Zeit, um die Qualität der Diamanten anhand der 5 Cs zu erläutern. Das zahlt sich aus.

Interview: Axel Henselder

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