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Jedes Schmuckstück wird transparent

Berta Serret, CEO von Tracemark und Sven-Eric Budschun, Brand Director Facet Barcelona, stellten auf der diesjährigen Inhorgenta Munich erstmals ein System zur Rückverfolgbarkeit eines einzelnen Schmuckstücks vor. Die Resonanz war riesig.

GZ: Sie haben auf der Inhorgenta neben Facet Barcelona auch Tracemark vorgestellt. Was hat es damit auf sich?

Berta Serret: Ich denke, es ist eine der größten jüngeren Innovationen der Schmuckbranche. Tracemark ist ein unabhängiges Unternehmen, das eine auf Verschlüsselung basierende Software entwickelt hat, die erstmals die Rückverfolgbarkeit von Schmuck ermöglicht. Durch Tracemark, in Kooperation mit Facet haben wir ein System geschaffen, welches erstmals die vollständige, zertifizierte Entstehungsgeschichte eines jeden einzelnen Schmuckstücks inklusive aller verarbeiteten Materialien ermöglicht. Durch Tracemark ist also das individuelle Produkt zertifiziert, nicht nur die Manufaktur oder die verwendeten Diamanten. Das sorgt für ein neues Verbrauchererlebnis und schafft einen neuen Grad von Vertrauen.

Sven-Eric Budschun: Facet ist als Pilotpartner von Tracemark der erste und einzige Schmuckhersteller weltweit, der aufgrund seiner Partnerschaft mit Tracemark in der Lage ist, absolute Rückverfolgbarkeit von Schmuck zu gewährleisten.

Was kann das System der Rückverfolgbarkeit?

Serret: Jedes Schmuckstück aus unserem Premium Programm ist mit einem alphanumerischen Code graviert und wird mit einem Tracemark-Etikett mit QR-Code ausgeliefert. Kunden können die alphanumerischen Ziffern auf unserer Webseite eingeben oder den Code scannen und gelangen so auf ein Rückverfolgbarkeits-Panel für ihr Juwel, dessen vollständige Entstehungsgeschichte hier transparent wird. Das beinhaltet ein interaktives 3D-Bild des Schmucks mit einer technischen Beschreibung, die zertifizierten Materialien sowie Herkunftsnachweise der Edelmetalle, die bei Facet ausschließlich aus dem CoC konformen Recycling stammen, sowie die Diamanten. So wird eine verantwortungsvolle Beschaffung und die Einhaltung höchster nachhaltiger Standards in der gesamten Lieferkette für jeden Konsumenten sichtbar. Zudem werden Bilder des Herstellungsprozesses des jeweiligen Produkts, welche die Kunst der Handwerksmeister bei Facet belegen, abrufbar.

Wie kam Tracemark in München bei den Kunden an?

Budschun: Das Interesse war riesig und einige Juweliere wollen direkt mit dem Premium-Programm starten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Juwelier kann unseren Schmuck nicht nur guten Gewissens unter seinem Namen verkaufen. Er kann dem Kunden die Geschichte zu jedem einzelnen Stück mit Zertifikaten belegt präsentieren. Die Diskussion um beispielsweise russische Diamanten erledigt sich so und auch das Thema Synthesen als vermeintlich saubere Alternative. In diesem Kontext spielt das Thema Werterhalt eine große Rolle. Und, im Fall von Verlust oder Diebstahl hat der Kunde jederzeit alle wichtigen Daten beispielsweise für die Versicherung parat. Er kann sich auf dem Panel als Eigentümer registrieren und das dann generierte Zertifikat zu seinem Wallet z.B. im iPhone hinzufügen, ein ausgesprochen komfortables Feature! 
So schließt sich die Wertschöpfungskette - von der Mine über die Fertigung bis hin zum Käufer.

www.tracemark.tech

www.facetbarcelona.com

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