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Fotos: Heike Rost

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Intergem 2021: Signale des Aufbruchs

Intergem

Neues Team, neues Konzept, mehr Aussteller: Die diesjährige Intergem vom 24. bis 27. September verströmte Zuversicht. Trotz Einschränkungen durch Hygieneauflagen aufgrund der Corona-Pandemie konnten die 91 Aussteller 1460 Besucher aus 18 Ländern an ihren Ständen begrüßen.

„Wir sind mit der diesjährigen Auflage der Intergem durchaus zufrieden“, sagt Messegeschäftsführer Mirko Arend, der seit Anfang des Jahres im Amt ist. „Vor allem am sehr gut frequentierten Messesonntag wurde das Potenzial der neuen Intergem voll ausgeschöpft. Überrascht waren wir von der Internationalität der Besucher, die nicht nur aus den Benelux-Ländern, sondern auch aus Frankreich, Spanien, Italien, Russland und sogar China angereist waren.“ Die Bedeutung der Messe unterstrich die Rheinland-Pfälzische Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Daniela Schmitt, die als Schirmfrau die Messe offiziell eröffnete und sagte: „Es geht von Idar-Oberstein ein wichtiges Signal in die Welt hinaus: Es geht wieder los mit dem Messegeschäft.“ Idar-Obersteins Oberbürgermeister Frank Frühauf meinte: „Die Schmuck- und Edelsteinbranche ist ein Leuchtturm für die Region und das ganze Land, der nun wieder weltweit leuchten soll.“ Dr. Konrad Henn, Vorsitzender des Messevereins, betonte: „Die Schmuck- und Edelsteinbranche braucht den direkten Kontakt, Messen sind daher für uns unverzichtbar.“ Mit von der Partie beim Eröffnungsrundgang waren auch Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner.

Projektleiterin Selina Schmidt resümiert: „Im Vergleich zur Corona-Ausgabe im vergangenen Jahr stehen die Zeichen wieder auf Wachstum. Was mich persönlich sehr gefreut hat, war die gute Resonanz auf unser neues Rahmenprogramm, insbesondere der Workshop der Bloggerin Katerina Perez aus Paris, die zeigte, wie man über Instagram in Kontakt zu Zielgruppen für Schmuck und Edelsteine tritt.“ Auch die täglichen Schmuck-Shows, die in diesem Jahr Premiere feierten, kamen gut an. Am zweiten Tag mussten sie bereits erweitert werden, da einige Aussteller ihre Stücke auf dem Laufsteg gerne ebenfalls präsentieren wollten. Die Messe bot dort an einer Intergem-Fotowand mit Dschungelmotiv zahlreiche Instagram taugliche Momente. Ein weiteres Highlight war der GZ-Intergem-Talk am Samstag zu aktuellen Herausforderungen in Bezug auf Labordiamanten und die Bedeutung für die Branche.

Alle Beiträge aus dem Forum wurden aufgezeichnet und stehen für Interessierte noch bis Ende Oktober unter www.intergem.de als Videostreams zur Verfügung.

Die Aussteller zeigten sich zufrieden mit den Messeresultaten. „Die Messe hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagt Nicole Ripp von Groh + Ripp. „Es waren zwar weniger Besucher als in Vor-Corona-Zeiten da, aber die Qualität war deutlich höher. Wir haben sehr gut verkauft. Alle unsere Kunden, die wir eingeladen hatten, sind auch gekommen.“ Dr. Konrad Henn, der auf der Messe mit Karl Faller vertreten war, ergänzt: „Unsere Kunden wissen das kleine, sehr hochwertige Format der Veranstaltung in Kombination mit dem Idar-Obersteiner Flair und dem ortsansässigen Know-how zu schätzen. Wir hatten viele Kaufinteressierte am Stand und waren überrascht von der Internationalität des Publikums. Wir konnten einige Neukunden, unter anderem aus China und Russland, begrüßen.“ Hubert Arnoldi von HC Arnoldi berichtet: „Für die aktuelle Lage war es eine gute Messe, die Besucherzahlen waren merklich höher als im Vorjahr. Wir begrüßten Kunden aus der Schweiz, England, Frankreich, Niederlande, also ein kleines Potpourri aus Europäern.“ Isaline Arnoldi ergänzt: „Das neue Messekonzept ist sehr gut angekommen: Es ist zeitgemäß und modern. Klasse war auch, dass Katerina Perez ihre Community weltweit mit auf eine Reise durch die Intergem genommen hat. Wir freuen uns auf 2022.“ Dem schließt sich Maximilian George von Neuaussteller Noble Osmium an: „Die Messe hat sich mit den Schmuckshows, tollen Gästen wie Frau Perez und Diskussionsrunden sehr viel Mühe gegeben. Schöne wäre, wenn es gelänge, den Schmuckbereich im nächsten Jahr noch mehr zu stärken.“ Birgit Becker von Richard Hans Becker sagt: „Die Intergem ist und bleibt die Kompetenzmesse rund um die Edelsteine, bietet geballtes Wissen und Qualität auf kleinstem Raum. Wünschenswert wäre, wenn alle ansässigen Firmen wieder als ´großes Ganzes´ auftreten, um die unglaubliche Idar-Obersteiner Steinpower zu präsentieren.“

Die Zeichen stehen also gut für mehr Normalität und eine noch stärkere INTERGEM 2022.

www.intergem.de

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