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Hohe Zinsen belasten Gold

Noch sieht es nicht so aus, dass die US-Notenbank Fed ihre Zinspolitik in absehbarer Zeit ändern wird. Die Zeichen stehen auf weitere Erhöhungen im Kampf gegen die Inflation, was Gegenwind fürs Gold bedeutet.

Zinserhöhungen haben zu einer Stärke des US-Dollars geführt. Als einer der Haupttreiber des Goldpreises tendiert der Dollarpreis von Gold zu einem Rückgang, wenn der Dollar steigt, bzw. umgekehrt, wenn der Dollar fällt. Sobald eine Verlangsamung der US-Wirtschaft einen geldpolitischen Kurswechsel der Fed erzwingt, wäre daher zu erwarten, dass der Dollar an Wert verliert, was wiederum den Goldpreis in die Höhe treibt. Je länger die Fed ihren derzeitigen Kurs fortsetzt, desto länger dürfte ein starker Dollar den Goldpreis (in Dollar) drücken. Auch die Europäische Zentralbank erhöht die Zinsen trotz schwacher Konjunkturaussichten. Sie hinkt allerdings der Fed bei ihren Zinserhöhungen hinterher, die weiter steigende Inflation könnte somit auf einen noch längeren Zinserhöhungsprozess hindeuten. Wenn die Fed vor der EZB mit dem Zyklus der Zinserhöhungen stoppt, ist mit einer Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar zu rechnen. Dies könnte dazu führen, dass der Goldpreis in Dollar steigt und sich besser entwickelt als der Goldpreis in Euro. Noch steht das aber in den Sternen. Auguren erwarten frühesten im Mai 2023 Zinssenkungen der Fed.

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