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B2B-Commerce auf dem Prüfstand

Das neue B2BEST Barometer des IFH Köln mit der Creditreform nimmt Innovationen wie KI oder Metaverse in der Geschäftskundenkommunikation unter die Lupe.

Der Hype rund um Künstliche Intelligenz (KI), Metaverse, NFTs oder Kryptowährungen scheint nicht abzuflachen und ist weiterhin in aller Munde. Nicht zuletzt die Veröffentlichung von ChatGPT hat das Ganze noch einmal befeuert. Klar ist: Metaverse und Co. bieten interessante Möglichkeiten und Chancen für den Handel. Doch gilt das auch für den B2B-Commerce? Welche (zukünftige) Rolle spielen solche Trends wie KI oder Metaverse im B2B-Bereich? Und welchen Stellenwert schreiben Großhändler und Hersteller dem Thema Innovationen und Innovationsmanagement grundsätzlich zu? Genau damit beschäftigen wir uns mit dem insgesamt neunten B2BEST Barometer.

Egal ob verbesserte Produkte und Services oder neue Geschäftsmodelle: Innovationspotenzial schlummert in jedem (B2B-) Unternehmen. Im Zuge dessen sind sich die befragten Großhändler und Hersteller einig: Um auf lange Sicht am Markt bestehen zu können, ist ein effektives Innovationsmanagement zwingend notwendig. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten rund um Coronapandemie, Lieferengpässen, Preiserhöhungen und Fachkräftemangel ist es für Unternehmen wichtiger denn je, innovativ und kreativ zu sein, um sich gegen den Wettbewerb zu behaupten.

Bei der Frage, welche Innovationen bzw. Trends in den nächsten fünf Jahren dringend notwendig sein werden, um den wirtschaftlichen Erfolg des eigenen B2B-Unternehmens zu sichern, steht das Thema Künstliche Intelligenz ganz oben. Auch die Bekanntheit des Begriffs und Einsatz von KI sind schon verbreitet: Knapp zwei Drittel der B2B-Entscheider:innen (65 %) geben an, dass sie gut erklären können, was hinter dem Begriff steckt. Zudem setzen vor allem größere Unternehmen bereits KI ein und sehen zukünftig eine noch höhere Relevanz. Damit scheint das Thema Künstliche Intelligenz bereits im B2B-Handel angekommen zu sein und wird zukünftig noch mehr an Relevanz zu gewinnen.

Was das Metaverse angeht, ist die Bekanntheit des Begriffs verglichen zu KI wesentlich geringer: Lediglich 40 Prozent können gut erklären, was sich hinter dem Metaverse verbirgt. Auch wenn zwei Drittel der befragten B2B-Entscheider:innen das Metaverse persönlich interessant finden, wird der aktuelle Mehrwert für den B2B-Commerce häufig (noch) nicht erkannt. Dennoch finden fast drei Viertel der Befragten, dass die Vision, die hinter dem Metaverse steckt, im B2B-Handel viel Potenzial bietet und auch ein neues B2B-Onlineshopping-Erlebnis bieten kann. In fünf bis zehn Jahren wird das Metaverse laut der Befragten auch mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Einer zukünftigen Nutzung des Metaverse für ihr Unternehmen steht der Großteil ebenfalls offen gegenüber. Vor allem virtuelle Konferenzen und Meetings, das virtuelle Ausprobieren von Produkten oder persönliche Beratung zu Produkten im Metaverse werden als potenzielle Einsatzmöglichkeiten gesehen.

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