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Rolex: Verkaufspreise steigen

Uhren von Rolex werden teurer: In den vergangenen Wochen stiegen die offiziellen Verkaufspreise auf dem Schweizer und dem deutschen Markt; in Großbritannien und USA gab ebenfalls bereits Preiserhöhungen.

2023 werden begehrte Ticker für Uhrenliebhaber weiter teurer: Nach Analysen der Barclays-Bank, über die Bloomberg berichtete, seien in diesem Jahr bereits Verkaufspreise für einige Rolex-Modelle erhöht worden. Dieser Preisanstieg liege im Schnitt bei etwa 2,2 Prozent (USA) beziehungsweise 2,6 Prozent (Großbritannien).

Nach Angaben der Schweizer Handelszeitung erhöhte Rolex die Preise in der Schweiz Anfang November im Schnitt um 7,89 Prozent – das sei 2022 bereits die zweite Anhebung gewesen. Denn zu Jahresanfang hatte es eine erste Runde von Preiserhöhungen gegeben. Diese hatte vor allem die beliebten Stahl-Uhren getroffen, die um bis zu 11 Prozent teurer wurden.

Auch auf dem deutschen Markt gab es in den vergangenen Monaten teils deutliche Anstiege der unverbindlichen Preisempfehlungen von Rolex: So kostete die neue Oyster Perpetual GMT-Master II Mitte des Jahres noch 10.300 Euro; aktuell steht sie mit 11.000 Euro in der Preisliste von Rolex. Weitere Beispiele sind die Submariner mit schwarzem Zifferblatt und schwarzer Lünette, deren empfohlener Verkaufspreis innerhalb kurzer Zeit von 8350 Euro auf 8950 Euro anstieg, und der Cosmograph Daytona, der statt zuvor 13.550 Euro nun 14.550 Euro kostet.

Die Analysten der Barclays-Bank konstatierten, dass solch regelmäßige Preiserhöhungen „ein Schlüsselmerkmal der attraktiven Branche sei“ und diese wohl „keine erkennbaren Auswirkungen“ auf das Verkaufsvolumen haben würden.

Dem stimmt das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz zu, das schrieb: „Für einen Großteil der Rolex-Fans spielen die Listenpreise für die Händler aber nicht wirklich eine Rolle.“ Aufgrund der hohen Nachfrage blühe laut Bilanz der Secondhand-Markt und die Preise liegen dort teilweise deutlich über jenen der offiziellen Händler: „Gut möglich also, dass Rolex mit den Preiserhöhungen einfach Kapital aus dem Erfolg ihrer Uhren auf dem Secondhand-Markt schlagen möchte.“

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