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Heraeus prognostiziert zwei Preise für Edelmetalle

Recycling

Aufgrund des Interesses der Industrie, ihren CO2-Fußabdruck zu mindern, wächst laut dem Hanauer Edelmetallspezialisten die Nachfrage nach recycelten Edelmetallen. Das könnte zu einer Preisdifferenzierung führen.

Bislang gibt es nur einen Marktpreis für die jeweiligen Edelmetalle, egal aus welchen Quellen sie kommen. Das kann sich künftig aus Umweltschutzgründen ändern. „Es wird künftig zwei Märkte geben: Einen für Minenmetalle und einen für recyceltes Metall“, sagt André Christl, CEO Heraeus Precious Metals anlässlich der Pressekonferenz zur Edelmetallprognose 2022. „Wir bemerken eine signifikanten Anstieg der Nachfragen nach wieder aufbereiteten Edelmetallen der Industrie. Die trifft aber auf ein begrenztes Angebot. Daher rechnen wir künftig mit unterschiedlichen Preisen.“ Das Recyclingangebot macht je nach Edelmetall derzeit zwischen 25 bis 30 Prozent des Gesamtmarktes aus. Wie hoch der Preisaufschlag sein könnte, den die Industrie zur Minderung ihres CO2-Fußabdrucks zu zahlen bereit sei, und ab wann dies überhaupt der Fall sein könnte, wollte André Christl nicht konkretisieren. Ebenso sagte er nichts zu etwaigen Plänen von Heraeus, einen Preisaufschlag für sein Recyclingangebot zu nehmen. Bereits heute können Kunden bei Heraeus wie auch anderen Scheideanstalten zu 100 Prozent wieder aufbereitetes Material ohne jeglichen Aufschlag kaufen. Es bleibt spannend, ab wann sich das ändern wird.

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