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Inhorgenta Munich 2022 bietet umfassenden Überblick

Heute hat die Inhorgenta Munich offiziell ihre Tore für die Fachbesucher geöffnet. Bis Montag können sich Juweliere, Goldschmiede und Einzelhändler nach einem Jahr Corona-Pause wieder einen umfassenden Marktüberblick verschaffen.

„Wir knüpfen nicht nahtlos an die Vor-Corona-Zeit an“, räumt Messechef Klaus Dittrich auf der Pressekonferenz zum Messeauftakt ein. „Und trotzdem können wir mit der Messebeteiligung sehr zufrieden sein: Knapp 740 Aussteller aus 34 Ländern präsentieren sich auf der Inhorgenta Munich. Das ist ein großer Vertrauensbeweis unserer Kunden und Partner, zeigt, welchen Wert sie der Inhorgenta für ihren Erfolg beimessen.“ Bei den Besucherregistrierungen spiegelt sich dieser Trend gleichfalls wider, da liegt die Veranstaltung bei fast 75 Prozent des Niveaus von 2020. Damit unterstreicht die Inhorgenta ihre Rolle als führende Plattform für Uhren, Schmuck und Edelsteine in Europa. Allerdings liegt mit dem Krieg in der Ukraine auch ein Schatten über dem Messegeschehen. In den nicht belegten Messehallen sind bereits Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht. Lager- und Logistikflächen werden für Spenden genutzt. Zudem wurden die Verträge mit den wenigen russischen Ausstellern aufgelöst. 


 

Gaben bei der Eröffnungspressekonferenz der Inhorgenta Munich Auskunft (v.l.n.r.): Stephan Lindner, Präsident des BVJ Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V., Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe München, Karsten Isermann, Director Sales Citizen Watch Europe.

Der Fachhandel kann vor allem im gehobenen Segment nicht klagen, das vergangene Jahr bewegte sich laut Stephan Lindner, Präsident des Handelsverband Juweliere BVJ, auf Erholungskurs: Der Umsatz stieg 2021 um drei Prozent auf fast 4,4 Milliarden Euro. Nach einem Marktrückgang im vergangenen Jahr um über elf Prozent ist das Umsatzvolumen von dem Vorkrisenniveau jedoch noch weit entfernt. Stephan Lindner sagt: „In der Krise haben die Kunden eine klare Entscheidung für Werthaltigkeit und Qualität getroffen. Wir alle haben den Kompass, was uns wichtig ist, während der Pandemie neu kalibriert. Dauerhaftigkeit und Langlebigkeit stehen vor dem schnellen Konsum. In unserer Branche zeigt sich das im Trend zu Gold, Diamanten und starken Marken.“ Über drei Viertel der Branchenumsätze entfallen auf Schmuck. In diesem auch für die Wertschöpfung zentralen Sortimentsbereich verzeichnet die Branche ein Umsatzplus von 5,4 Prozent und ein deutliches „trading up“. Während der Mode- und Silberschmuckbereich zum Teil deutlich bei den Stückzahlen und wertmäßig verloren hat, legte Goldschmuck um acht Prozent kräftig zu. Der Uhren-Markt leidet nach wie vor unter dem Einbruch beim Tourismusgeschäft. Vor allem fehlende Käufer aus China, dem arabischen Raum und den USA lassen das ohnehin schon schwache Geschäft des Vorjahres 2021 nochmals um minus 4,1 Prozent auf knapp über eine Milliarde Euro zurückgehen. Unterm Strich sind die Aussichten für die Branche jedoch nicht schlecht. Daher geben die Aussteller kräftig Gas und überzeugen das Publikum mit zahlreichen spannenden Neuheiten.

Die GZ Goldschmiede Zeitung ist natürlich ebenfalls für Sie vor Ort. Mehr zu den Neuheiten lesen Sie in unserem großen Webspecial zur Inhorgenta Munich 2022, das ständig aktualisiert wird.

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