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Leadership als Zielsetzung

Die Vicenzaoro feierte ihr 70-jähriges Jubiläum mit einem erneuten Besucherrekord, der ihre ehrgeizigen Ziele bestätigt. Jetzt setzt die Italian Exhibition Group den ersten Spatenstich für die Neuerrichtung der ältesten Messehalle, was in rund zwei Jahren zu einem 20-prozentigen Anstieg der verfügbaren Ausstellungsfläche führen wird.

Als die mit den Ständen von über 1300 Brands dicht an dicht gefüllte Veranstaltung am 23. Januar zu Ende ging, war sie von Einkäufern aus 141 Ländern besucht worden. Die langen Schlangen vor dem Eingang und der unablässige Kundenandrang hatten auf Anhieb einen guten Eindruck vermittelt, der durch die offiziellen Daten bestätigt wurde: Nach dem beachtlichen Zuwachs vom Januar 2023 stieg die Besucherzahl diesmal um weitere drei Prozent. Die am stärksten vertretenen Länder waren, einmal abgesehen von Italien, die Vereinigten Staaten, die Türkei, Spanien und Deutschland. Auch der Technologie-Bereich T.Gold konnte seine bereits zahlreichen Kunden um fast fünf Prozent mehren.

Ein solides Ausbauprojekt

Bestärkt durch ein vor neun Jahren begonnenes Wachstum, das nur durch die Corona-Pandemie unterbrochen wurde, zeigen die Messeveranstalter ihren Ehrgeiz ganz offen. IEG­-Präsident Maurizio Ermeti betont so den mittlerweile universellen Charakter der Vicenzaoro und spricht vom nächs­ten Qualitätssprung: „Nach dem Abriss der Hallen 2 und 5 (der 1971 gebauten sogenannten Pyramide; Anm.d.R.) errichten wir an ihrer Stelle eine moderne, zweistöckigen Messehalle mit einer Fläche von 22.000 Quadratmetern, die es den Besuchern auch erleichtern wird, sich auf der Messe zurechtzufinden. Diese Investition in Höhe von circa 60 Mio. Euro wird von der IEG ohne Notwendigkeit einer Kapitalerhöhung finanziert.“ Und wenn dann – wie Bürgermeister Giacomo Possamai betont – endlich auch der Bahnhof „Messe“ der Hochgeschwindigkeitsstrecke fertig ist, wird Vicenza italienweit einen der am besten angebundenen Messestandorte haben.

„Der Ausbau der Ausstellungsfläche“, erklärt Direk[tor der IEGDivision Jewellery & Fashion, Marco Carniello, „kommt allen ‚Communities‘, insbesondere den Bereichen Technologie und Uhrmacherei, zugute und ermöglicht ein noch besseres Serviceangebot“. Bei der Planung der Vicenzaoro der Zukunft beachten Carniello und sein Staff auch die Rolle der neuen Generation sehr aufmerksam, denn Nachwuchs wird von der Schmuckbranche dringend benötigt, wie auch die Vorsitzende des Fachverbands Confindustria Federorafi, Claudia Piaserico, hervorgehoben hatte: „Dank diverser Wettbewerbe und vieler anderer Initiativen haben wir 750 Studierende von Kunst- und Goldschmie­deschulen aus Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und weiteren Ländern zur Vicen­zaoro gebracht. Der Start des Projekts ‚The 8‘ ist dabei besonders erwähnenswert: Hier haben wir unseren ‚Design Room‘ für vier blutjunge Designer geöffnet, denen wir nicht nur eine Ausstellungsfläche, sondern auch die Betreuung durch zwei Ausnahme-Tutoren wie Alessia Crivelli und den Designer-Goldschmied Alessio Boschi geboten haben.“

Demeglio
Ring aus der Kollektion „Extensible“ mit Weißgold und Saphiren

Fope
Halskette aus der Kollektion „Eka“ mit Gold und Diamant auf dem Verschluss

Gismondi 1754
Armreif „Genesi“ mit Roségold, Diamanten und Keramik

KBS Atelier
Ohrringe mit Weißgold mit Diamanten

Mattioli
Armband aus der Kollektion „Puzzle“ mit Keramik, Gold und Diamanten

Nanis
Kollektion „Baby Ciliegine“ mit Gold und Diamanten

Vhernier
Ring „Eclisse“ aus Gold und Diamanten

Tausend Angebote, tausend Ideen

„Einzelhändler, Einkäufer und Hersteller haben während der Vicenzaoro die Hotels der ganzen Region Venetien bevölkert und teilweise auch die von der Messeleitung angebotenen ‚Reisepakete‘ in Anspruch genommen, um die Geschäftsreise mit entspannten Spa­-Momenten in Abano Terme oder Weinproben in Bassano del Grappa zu verbin­den. Eine Völkerwanderung von fast schon bib­lischen Ausmaßen, in deren Mittelpunkt der Schmuck und die ausgestellten Neuheiten stehen. Wir haben unsererseits in viele Auslagen geschaut und zahlreiche Messestände besucht, wobei unser Augenmerk vor allem manchen in Deutschland wohlbekannten italienischen Marken galt. Begin­nen wir mit Fope und der Markteinführung des neuen Colliers ‚D­-Click‘, das die Kollektion ‚Eka‘ ergänzt. Dieses mit einer speziellen Zierschließe mit schwarzem Diamant auf dem Druckknopf ver­sehene Schmuckstück schmiegt sich ganz harmonisch an den Hals, da es aus dem berühmten Flex­-it­-Goldgeflecht gefertigt wurde.

Bei Mattioli ist Herrenschmuck die große Neuheit: ‚Puzzle Tech­ no‘ bietet eine maskuline Neuauflage der kultigen ‚Puzzle‘­-Reihe. Sie besteht aus Gold, Titan sowie – bei den Armbändern – aus einer farbigen Kordel. Beim Damenschmuck präsentiert der Turiner Her­steller ‚Puzzle‘­-Modelle aus Keramik, die bei den kostbarsten Versionen durch funkelndes Diamant­-Pavé ergänzt werden. Der stets kreative Roberto Coin erweitert die Kollektion ‚Love in Verona‘ durch Armreife mit doppelten Diamantreihen. Ab diesem Jahr sind seine Schmuckstücke auch in der Pariser Boutique des Hauses erhältlich, die in Kürze eröffnet wird. Die Neuheiten von Demeglio betreffen die Kollektion ‚Extensible‘ mit dem Launch von zwei neuen Eternity­-Ringen, einem als Trilogy­ und einem als Solitär­-Ausführung (mit bis zu einem Karat, mit GIA­-D­-Color­-Zertifikat).

Bei Nanis finden wir Miniaturversionen der be­rühmten ‚Ciliegine‘­-Ohrringe sowie die aus Rosé­gold gefertigte Kollektion ‚Sunset‘. Leo Pizzo prä­sentiert Neuzugänge der Kollektionen ‚Venezia‘ und ‚Candy Flora‘, die überschaubare Abmessun­gen mit Merkmalen der gehobenen Juwelierkunst vereinen. Das Haus Gismondi, das vor Kurzem Vendorafa und die Manufaktur Hyperion Lab aus Valenza übernommen hat, setzt sein Wachstum fort und zeigt die herrliche Reihe ‚Genesi‘ in meh­reren Farbvarianten. Neue Farbnuancen gibt es auch für ‚Polvere di Sogni‘ von Pesavento. Zu erwähnen zudem die Rückkehr der italienischen Prestigemarke Vhernier zur Vicenzaoro. Und dies war nur ein kurzer Abriss der italienischen Brands ohne Berücksichtigung des reichhaltigen interna­tionalen Angebots der Messe. Deshalb hier zumin­dest ein Beispiel: Unter den New Entries haben wir das KBS Atelier aus Bombay bemerkt, das neben Unikaten auch Creating­- und Manufaktur­-Service für Edelsteinschmuck bietet und dabei auf die typische Kunstfertigkeit einer großen Tradition zurückgreift.

Leo Pizzo
Ring „Candy Flora“ mit Roségold, Diamanten und Farbedelsteinen

Annamaria Cammilli
Halskette "Dune" mit Diamanten

Crivelli
Ring und Armband "Like Black Tie Ed"

Miseno
Halskette "Ischia" aus Gelbgold mit weißen Diamanten

Roberto Coin
Ringe der Linie "Love in Verona"

Pesavento
Halsschmuck "Polvere di Sogni, Colori del Mondo"

Ehrgeizig denken (und handeln)

Während des Lockdowns hieß es immer wieder, dass unsere Welt unvermeidlich virtuell werden würde und die Tage der Präsenzmessen gezählt seien. Doch es kam anders, und zahllose Unternehmen schätzen die Messe weiterhin als wertvolle Gelegenheit zur Begegnung mit Kunden aus aller Welt. Bereits heute stammen sechs von zehn Vicenzaoro­Besuchern aus dem Ausland, und der (schon jetzt teilweise verwirklichte) Ehrgeiz der Veranstalter geht dahin, zum weltweiten Treff­punkt für die ganze Branche zu werden. Vor diesem Hintergrund gibt die IEG die Entstehung von ‚The Vicenza Symposium‘ bekannt, mit dem sie das Erbe des ‚Santa Fe Symposiums‘ antritt und ab September 2025 die größten Experten aus Wissenschaft und Technologie nach Vicenza bringen wird. Unterdessen ist das ‚Feedback der Veranstaltung sehr positiv; auch die deutschen Aussteller, mit denen wir gesprochen haben, sind sehr zufrieden“, sagt Carniello abschließend. „Die Welt wählt die Vicenzaoro, und wir wollen dies bestärken, indem wir die Messe auf organische und koordinierte Weise weiter wachsen lassen, womöglich durch eine verstärkte Ausrichtung auf die Uhrenbranche, mit der wir uns seit Kurzem wieder befassen.“

Die nächste Messeausgabe findet vom 6. bis 10. September 2024 statt.

www.vicenzaoro.com/en

„Der Ausbau der Ausstellungsfläche kommt allen ‚Communities‘ zugute und ermöglicht ein noch besseres Serviceangebot.“
Marco Carniello, Direktor der IEG-Division Jewellery & Fashion

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